Soundprocessing - gewußt wie
Programm oder Technik?
Wellenchefs wissen längst, dass "der Klang" eine zentrale Aufgabenstellung des Programms sein muss. Letztlich fehlt ihnen aber nicht selten die Fachkompetenz zur Artikulation und Umsetzung ihrer konkreten Wünsche. Techniker hingegen, die das Processing eines Senders einstellen, interessieren sich nur selten für die Zielgruppe oder Strategie des Programms. In vielen Fällen hat sich hier sogar eine Verweigerungshaltung manifestiert ("noch mehr geht nicht - basta"). Jede Abteilung verfolgt ihre eigene Philosophie. Sound-Design und On-Air-Promotion (Zuständigkeit: Programm) klingen bei vielen Stationen anders als die Moderatoren (Zuständigkeit: Technik).
Wir helfen aus der Unsicherheit.
Sound-Processing und Hörpsychologie sind nun mal ein Spezialgebiet. Und kaum eine Beraterfirma in Deutschland hat eine Front-To-End-Analyse im Angebot. Also eine Klang-Beratung vom Mikrokanal bis zur Multiplexleistung auf UKW, die für ein gleichmäßiges Empfinden der Lautheit beim Hörer nicht außer Acht gelassen werden darf. Doch genau da liegen die Probleme: professionelles Sound-Processing beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Musikfarbe, sondern umfasst den charismatischen Sound der Mikrofonstimmen nach neuestem Stand der Technik ebenso wie die Telefonanlage, berücksichtigt die Auswahl und Einstellung der Komponenten bis hin zum Dayparting und Briefing der Crew.
Sound-Processing berücksichtigt die Hörsituation.
Ein besonders aggressiver Klang führt zwar vorübergehend und nachgewiesen zu einer besseren Quote, aber auch zur schnellen hörpsychologischen Ermüdung ("Listener's Fatigue"). Morgens, bei einer durchschnittlichen Hördauer von 15-20 Minuten, ist das ein bewährtes Konzept. Ab 9 Uhr stellt man die Treue seiner Hörer damit auf eine harte Probe. Nach dem Job bevorzugen Hörer eher eine weiche und entspannte Klangfarbe. Lautheit wird im Jahr 2003 längst nicht mehr durch Brachialkompression und die damit oft verbundenen "Dreckeffekte" erzeugt, sondern durch den Einsatz neuer zusätzlicher Geräte hinter dem eigentlichen Sound-Processing. So wird die empfundene Lautheit des Programms permanent und individuell den kritischen Programmquellen (News, Wort, Telefon, extrem laute Werbung) angepasst.
Die perfekte hörpsychologische MPX-Kurve (Multiplexleistung)
haben gerade mal 6% aller deutschen Radios. Das Processing vieler Sender wurde (oft vor Jahren) eingestellt und entspricht längst nicht mehr den modernen Kriterien für Sound, Lautheit und MPX-Leistung. Die Zeit der Berater, die eine Standardeinstellung - unabhängig vom Format - an zig verschiedene Sender "verkauft" haben, ist längst vorbei. Nur wer die komplette Sendekette von Anfang bis Ende optimiert, erreicht ein herausragendes Ergebnis. Übrigens: Wir legen großen Wert auf die Feststellung, dass sich alle Ergebnisse unserer Dienstleistung im vorgegebenen gesetzlichen Rahmen (RegTP) bewegen (und Sie werden es wissen: das ist im trickreichen Sound-Bereich außerordentlich selten!). Eine finale Messung der MPX-Leistung ist Bestandteil unserer täglichen Arbeit.
Interesse?
Setzen Sie auf die Kompetenz unserers Partners MOMENTUM MEDIA. Eine nüchterne Analyse Ihrer Sound-Strategie und deren konsequente Umsetzung löst auch Ihre Probleme. Sprechen Sie uns an!

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